DN309

 

 

DN309 - Digitaler Regeler

 

 


Für die Ansteuerung von elektrischen und hydraulischen Antrieben.

Die Baugruppe DN309 ist ein digitaler Regler in einer besonders kompakten Bauform, die auf die Erfordernisse hochwertiger Anwendungen in der Antriebstechnik ausgerichtet ist. Dabei können sowohl elektromotorische als auch hydraulische Antriebe angesteuert werden, wobei die Besonderheiten der hydraulischen Antriebstechnik speziell berücksichtigt werden. Die umfangreiche Hardware-Ausstattung ist auf Systeme mit digitaler und analoger Sensorik ausgerichtet.

Eine typische Anwendung mit digitaler Sensorik ist die Regelung von Position und Geschwindigkeit von zwei Hydraulikzylindern, die einzeln oder im Gleichlauf verfahren werden. Als bevorzugte Wegsensorik werden absolute Ultraschallaufnehmer mit SSI-Schnittstelle eingesetzt, die im Zylinder eingebaut sind und direkt von der DN309 ausgewertet werden. Hilfsgrößen wie Druck, Beschleunigung usw. können zusätzlich über die Analogsensorik aufgenommen und verarbeitet werden.

Eine weitere typische Anwendung ist die p/Q-Regelung einer hydraulischen Verstellpumpe mit analoger Sensorik. Dabei werden die Regelungsarten Volumenstrom, Druck und Leistung miteinander kombiniert. Die aktuellen Systemzustände wie Schwenkwinkel, Leistung und Druck sowie deren Sollwerte werden über die analoge Sensorik aufgenommen. Optional kann die Impulsaufnahme zur Leistungsberechnung bei variabler Drehzahl oder zur Drehzahlregelung verwendet werden. Die Ansteuerung der hydraulischen Antriebe kann über Prop-, Regel- oder Servoventile erfolgen. Dabei kann die DN309 neben den üblichen ±10V auch bis zu ±100mA für die direkte Ansteuerung von Servoventilen ausgeben. Die Software unterstützt speziell das Verfahren von hydraulischen Zylindern. Dies gilt in besonderem Maße für den regelungstechnischen Teil der Baugruppe und ist besonders dann wichtig, wenn schwere Lasten an langen Zylindern bewegt werden müssen und aufgrund von hydromechanischen Zwängen mit einer niedrigen Eigenfrequenz des Systems gearbeitet werden muß. Unter solchen Einsatzbedingungen stabilisieren zusätzliche Softwaremodule die Regelung:

  • Lageregler als Zustandsregler mit fahrtrichtungsabhängiger Vorsteuerung.
  • Einkopplung der Geschwindigkeit wahlweise durch Wegdifferenzierung oder Tacho.
  • Einkopplung der Beschleunigung wahlweise über Beschleunigungsaufnehmer oder den flächenmäßig verrechneten Differenzdruck.
  • Berücksichtigung der Ventilkennlinie durch einstellbare Linearisierung.
  • Zustandsabhängiges Zu- und Abschalten des I-Anteils.
  • Kombination Lageregelung / Kraftbegrenzungsregelung / Druckregelung /  Geschwindigkeitsregelung. 

 

 

 

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